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Teresa Legierska
die Kunstwerke dieses Künstlers
Ich wurde 1992 geboren und stamme aus Koniaków, einem malerischen Bergdorf im Süden Polens. 2018 schloss ich mein Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Katowice mit Auszeichnung ab.
Authentizität ist für mich von besonderer Bedeutung – sowohl im Leben als auch in der Kunst. Deshalb erscheinen Kinder so häufig auf meinen Bildern. Sie können ihre Gefühle nicht verbergen; ihre Reaktionen wecken Vertrauen, ihre Gesten und Emotionen sind aufrichtig. Ein Kind ist der Wahrheit am nächsten.
Das Motiv des Kindes ist bereits seit meiner eigenen Kindheit tief in mir verwurzelt. Ich wuchs in einer kinderreichen Familie und in einem Haus auf, das den Kindern aus der Nachbarschaft und dem Freundeskreis meiner Familie stets offenstand. Zugleich verbrachte ich meine Kindheit mit kranken Kindern, die auf ständige Betreuung angewiesen waren. Ich glaube, dass unsere Herkunft uns so stark prägt, dass sie zu unserer ersten und natürlichsten Ausdruckssprache wird. Meine Kindheit hat meine Sensibilität geformt und mir eine Perspektive gegeben, aus der ich bis heute schöpfe. Obwohl meine Kunst aus der Erfahrung des Erwachsenenlebens hervorgeht und gegenwärtige Themen berührt, dient mir die Figur des Kindes als Filter. Durch seine Perspektive fällt es mir leichter, aktuelle Gefühle und Erfahrungen auszudrücken.
Meine Inspiration suche ich nicht in den dramatischen Ereignissen der Außenwelt. Stattdessen richte ich den Blick auf meine eigenen Gefühle. Ich stehe in engem Kontakt mit meinen Emotionen, erkenne meine Bedürfnisse und beginne dann zu malen. Ich male, was aus meinem Inneren kommt, was ich kenne und was ich empfinde. Ich könnte nicht über etwas sprechen, von dem ich nichts verstehe.
Glück bedeutet für mich inneren Frieden. Meine Bilder halten den niemals endenden Weg fest, auf dem ich nach diesem Frieden suche und ihn bisweilen erkenne. Ich male nicht so sehr über das Glück selbst, sondern vielmehr über den Weg dorthin – und dieser Weg ist nicht immer eindeutig oder hell. Manche meiner Arbeiten mögen melancholisch oder sogar beunruhigend erscheinen, doch zeigen sie niemals eine unmittelbare Bedrohung, absolute Traurigkeit oder Bitterkeit. In ihnen glimmt stets Hoffnung, die, wie ich glaube, für aufmerksame Betrachterinnen und Betrachter spürbar ist.
Dieser innere Frieden entsteht aus der Erfüllung vieler verschiedener Bedürfnisse. Meine Bilder erzählen von einer tiefen Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe, von menschlichen Träumen sowie von der Bedeutung eines unterstützenden Umfelds und der Freundschaft. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit der Dankbarkeit für das, was wir besitzen, und der Wertschätzung der uns gegebenen Zeit.
Meine Bilder haben einen ausgesprochen persönlichen, beinahe intimen Charakter. Zugleich werden sie für viele Menschen zugänglich und verständlich, da sie universelle Themen behandeln. So können die Betrachtenden in meiner Malerei auch einen Teil ihrer selbst entdecken.
Ausbildung
2013–2018
Akademie der Bildenden Künste in Katowice, Fachbereich Malerei
2008–2012
Staatliches Kunstgymnasium Julian Fałat in Bielsko-Biała
2026
- 2. Preis bei der 3. Kunstbiennale in Tarnów
- Finalistin des landesweiten Leon-Wyczółkowski-Malereiwettbewerbs
- Auszeichnung im Wettbewerb Junge Kunst: Konstanty-Węgrzyn-Preis
2025
Finalistin der 8. Kunstbiennale in Piotrków
2023
Preisträgerin der 2. Landesweiten Biennale der Malerei Lubliner Frühling –
Preis des Direktors des Zentrums für die Begegnung der Kulturen
2018
Finalistin der zweiten Ausgabe des landesweiten Wojciech-Fangor-Malereiwettbewerbs
2010
Grand Prix beim 18. landesweiten Freilichtworkshop der Kunstschulen in Jeżów
2026
Gruppenausstellung, Koń a sprawa polska (Das Pferd und die polnische Frage),
Cliché Gallery, Warschau
2019
Einzelausstellung, Delikatność do obrony (Die Zartheit verteidigen),
Beskidenmuseum, Wisła
2017
Einzelausstellung, Delikatność do obrony (Die Zartheit verteidigen),
Regionales Kulturzentrum, Częstochowa